Erfahrungen mit Micafungin?

lundi 15 septembre 2014

Liebes Forum,

bitte gebt mir eine Meinung ab. Hat jemand Erfahrung mit MIcafungin oder eine EInschätzung? Die von meinen zwei Ärzten vorgeschlagene Therapie gegen meine C.glabrata (Darm und Unterleib) soll mit Micafungin geschehen (intravenös, systemisch).

Die Kasse hat das Medikament abgelehnt, aber die Ärzte sind noch mit dem Widerspruchsverfahren befaßt.

Meine Ärzte haben mir nichts Genaues über Micafungin gesagt und ich habe mir Infos im Web gesucht, aber die erschrecken mich. Es gibt kurz gesagt ein Risiko für Lebererkrankungen und jede/r hundertste Patient/in

hat ein "hepatisches Ereignis",abgesehen von den anderen Nebenwirkungen. (Jeder hundertste Patient, u.U. auch gesunde Patienten, nicht nur vorbelastete).

Es gibt einen speziellen "Warnhinweis" bei diesem Medikament, den ich auf jeder Art von Homepage wiederfinde: mögliche "signifikante Veränderungen " an der Leber bis hin zu Tumor.

Würdet ihr eine solche Therapie machen (d.h. weiter bei der Kasse für die Bezahlung kämpfen, denn die Therapie wurde schon abgelehnt)? Ich bin mir sehr unsicher. Die Ärzte haben mir die Höchstdosis verschrieben, 15 Tage 150 mg am Tag, ich bin jetzt schn gesundheitl. angeschlagen (Leberproblem und Untergewicht mit 48 Kg). Dereine Arzt meinte nur, das Medikament wäre sicher und alle seine Patientinnen hätten es gut vertragen. (Er hat etwa 15 Patientinnen damit behandelt.)

Aber er hat mir zu diesen Zahlen hier unten gar nichts gesagt, sondern nur gesagt: Lesen Sie keine Horrorgeschichten, das Leben sieht anders aus.

Was soll ich denn jetzt denken? Ich frage euch hier, weil ich außer mit meinem LEbensgefährten mit niemandem über die Risiken nachdenken kann, und was ich von den Ärzten gesagt kriege, ist mir einfach zu wenig.)





Nebenwirkungen laut einem EU-Papier zu Micafungin

http://ift.tt/1q7AIZX

( S. 8 folgende)



Häufig: Zw. 1 von 10 und 1 von 100:

Leukopenie, Anämie.

Hypokaliämie.

Kopfschmerzen

Phlebitis

Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen

Erhöhte alkalische Phosphatase im Blut,

erhöhte Aspartataminotransferase,

erhöhte Alaninaminotransferase,

erhöhtes Bilirubin im Blut (einschließlich

Hyperbilirubinämie), abnormer Leberfunktionstest




Gelegentlich: Zw. 1 von 100 und 1 von 1000.

Dyspepsie, Verstopfung

Panzytopenie,

Thrombozytopenie,

Hypoalbuminämie.

Anorexie, Hyperkaliämie,

Schlaflosigkeit, Zittern, Verwirrtheit.

Tachykardie,

Leberversagen (siehe

Abschnitt 4.4),erhöhteGammaglutamyltransferase,Ikterus,

Cholestase,Hepatomegalie, Hepatitis.



Warnhinweis: Hepatische Wirkungen:



Nach einer Behandlungsperiode von

3 Monaten wurden bei Ratten Herde histologisch alterierter H epatozyten (FAH, foci of altered hepatocytes) und hepatozelluläre Tumoren



beobachtet. Der vermutliche Schwellenwert für die Tumorentwicklung bei Ratten befand sich in etwa im Bereich der klinischen Exposition. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass dieser Befund von Relevanz für die therapeutische Anwendung ist. Während der Behandlung

mit Micafungin muss die Leberfunktion sorgfältig kontrolliert werden. Frühzeitiges Absetzen von Mycamine wird empfohlen, wenn die ALT-/AST-Werte signifikant und dauerhaft erhöht

sind, um das Risiko einer adaptiven Regenerierung und einer eventuellen anschließenden Bildung von Lebertumoren zu minimieren. Eine Behandlung mit Micafungin sollte auf Basis

einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Bewertung erfolgen, insbesondere bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz oder chronischen Lebererkrankungen, die bekanntermaßen

präneoplastische Prozesse darstellen, wie fortgeschrittene Leberfibrose, Zirrhose, Virushepatitis, Lebererkrankung bei Neugeborenen oder kongenitale Enzymdefekte, oder bei

Patienten, die eine Begleittherapie erhalten, insbesondere mit hepatotoxischen und/oder genotoxischen Eigenschaften.



Die Behandlung mit Micafungin wurde mit einer signifikanten Beeinträchtigung der Leberfunktion (Anstieg der ALT, AST oder des Gesamtbilirubins um ein Dreifaches des ULN) sowohl bei gesunden Probanden als auch bei Patienten in Verbindung gebracht. Bei einigen Patienten wurden schwerere

Leberfunktionsstörungen, Hepatitis oder Leberversagen (einschließlich Todesfällen) berichtet. Kinder < 1 Jahr neigen möglicherweise eher zu Leberschäden (siehe Abschnitt 4


Hepatische Nebenwirkungen

Die Gesamthäufigkeit unerwünschter Wirkungen auf die Leber bei mit Micafungin behandelten Patienten in klinischen Prüfungen betrug 8,6 % (260/302 In den meisten Fällen handelte es sich um Reaktionen leichten oder mäßigen Schweregrads. Am häufigsten waren ein Anstieg von AP (2,7 %), AST (2,3 %), ALT (2,0 %), Bilirubin im Blut (1,6 %) sowie abnorme Leberfunktionstests (1,5 %) zu beobachten. Wenige Patienten (1,1 %, 0,4 % schwerwiegend) brachen die Behandlung aufgrund eineshepatischen Ereignisses ab. Gelegentlich kam es auch zu schwerwiegenden Leberfunktionsstörungen.







LG, Vanzetta





0 commentaires:

Enregistrer un commentaire

 

Lorem

Ipsum

Dolor