Hallo,
nachfolgend eine interessante Beschreibung von Dr. Weiß, Mannheim, aus der man ungefähr die Lokalisation (also Dünn.- Dick.- oder Enddarm) der Candidabesiedelung nachvollziehen kann:
"
Die Hauptaufgabe des Dickdarmes ist die Wasseraufnahme. Ein Candida-Befall kann diese Aufgabe stören: Durchfall ist die Folge. Häufiger Stuhlgang bis hin zu wäßrigem Durchfall kann also ein Symptom einer Pilzerkrankung sein.
Das zweite (häufigere) Symptom sind Blähungen, die als Winde abgehen. Auch hier besteht ein Unterschied zwischen Dünn- und Dickdarm. Der Dünndarm ist in der Lage Gase aufzunehmen. So kommt es, daß Blähungen, die im Dünndarm entstanden sind, langsam (z.B. über Nacht) verschwinden: Der geschwollene Leib vom Abend ist am morgen wieder flach geworden. Der Dickdarm verfügt nicht über diese Fähigkeit. Außerdem befinden sich dort deutlich mehr Mikroorganismen. So drücken und schmerzen die Dickdarmgase, bis sie auf natürlichem Weg ins Freie gelangt sind.
Auch der Ort des schmerzhaften Geschehens ist bei Dünn- und Dickdarmproblemen unterschiedlich. Blähungen im Dünndarmbereich äußern sich meist im unteren Mittelbauch. Dickdarmblähungen sind dagegen gehäuft im aufsteigenden und absteigenden Dickdarm zu spüren, d.h. im Bereich der beiden Flanken. Gelegentlich drücken sie auch von unten gegen Leber und Herz, was dann zur Verwechslung mit Gallen- oder Herzbeschwerden führt.
Schließlich gibt es noch ein Symptom, das oft das erste Zeichen eines Candida-Befalls des Darms ist: der Juckreiz am After. Dieses häufige Symptom wird durch eine Besiedlung von Candida-Hefen auf der Schleimhaut des Enddarms und der Analregion bedingt. Es ist ein lästiges Symptom, das viele Menschen sehr beeinträchtigt. Wenn immer Sie darunter leiden, sollten Sie an die Möglichkeit einer Pilzerkrankung denken. Allerdings gibt es auch hier mehr als eine Ursache: Hämorrhoiden, Wurmbefall und andere Krankheiten können ebenso einen Juckreiz hervorrufen. "
Quelle : Homepage Dr. Weiß, Mannheim
Wie gesagt, für mich klingt das sehr interessant. Ich kann mich erinnern, dass ich zu Anfang einer Therapie über einen permanenten Blähbauch klage. Nach einigen Wochen/Monaten der Therapie, ist der Blähbauch aber nur noch abends vorhanden, was für mich bedeutet, dass der Infekt zumindest im Dickdarm stark zurückgegangen sein muß ???
Dr. Weiß gibt nämlich an, dass ein Befall des Dünndarms zumindest am Morgen keinen Blähbauch aufweist, da der Dünndarm die Gase selbstständig über Nacht eliminiert !?
Leider hatte ich damals die Therapie aus Frust abgebrochen, da der Blähbauch abends wieder vorhanden war.
Das war wohl ein Fehler, denn aus heutiger Sicht würde ich sagen, dass ich damals zumindest aus einem Teil des Darms den Candida verdrängt hatte !?
Würdet ihr das so unterschreiben ?
nachfolgend eine interessante Beschreibung von Dr. Weiß, Mannheim, aus der man ungefähr die Lokalisation (also Dünn.- Dick.- oder Enddarm) der Candidabesiedelung nachvollziehen kann:
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Die Hauptaufgabe des Dickdarmes ist die Wasseraufnahme. Ein Candida-Befall kann diese Aufgabe stören: Durchfall ist die Folge. Häufiger Stuhlgang bis hin zu wäßrigem Durchfall kann also ein Symptom einer Pilzerkrankung sein.
Das zweite (häufigere) Symptom sind Blähungen, die als Winde abgehen. Auch hier besteht ein Unterschied zwischen Dünn- und Dickdarm. Der Dünndarm ist in der Lage Gase aufzunehmen. So kommt es, daß Blähungen, die im Dünndarm entstanden sind, langsam (z.B. über Nacht) verschwinden: Der geschwollene Leib vom Abend ist am morgen wieder flach geworden. Der Dickdarm verfügt nicht über diese Fähigkeit. Außerdem befinden sich dort deutlich mehr Mikroorganismen. So drücken und schmerzen die Dickdarmgase, bis sie auf natürlichem Weg ins Freie gelangt sind.
Auch der Ort des schmerzhaften Geschehens ist bei Dünn- und Dickdarmproblemen unterschiedlich. Blähungen im Dünndarmbereich äußern sich meist im unteren Mittelbauch. Dickdarmblähungen sind dagegen gehäuft im aufsteigenden und absteigenden Dickdarm zu spüren, d.h. im Bereich der beiden Flanken. Gelegentlich drücken sie auch von unten gegen Leber und Herz, was dann zur Verwechslung mit Gallen- oder Herzbeschwerden führt.
Schließlich gibt es noch ein Symptom, das oft das erste Zeichen eines Candida-Befalls des Darms ist: der Juckreiz am After. Dieses häufige Symptom wird durch eine Besiedlung von Candida-Hefen auf der Schleimhaut des Enddarms und der Analregion bedingt. Es ist ein lästiges Symptom, das viele Menschen sehr beeinträchtigt. Wenn immer Sie darunter leiden, sollten Sie an die Möglichkeit einer Pilzerkrankung denken. Allerdings gibt es auch hier mehr als eine Ursache: Hämorrhoiden, Wurmbefall und andere Krankheiten können ebenso einen Juckreiz hervorrufen. "
Quelle : Homepage Dr. Weiß, Mannheim
Wie gesagt, für mich klingt das sehr interessant. Ich kann mich erinnern, dass ich zu Anfang einer Therapie über einen permanenten Blähbauch klage. Nach einigen Wochen/Monaten der Therapie, ist der Blähbauch aber nur noch abends vorhanden, was für mich bedeutet, dass der Infekt zumindest im Dickdarm stark zurückgegangen sein muß ???
Dr. Weiß gibt nämlich an, dass ein Befall des Dünndarms zumindest am Morgen keinen Blähbauch aufweist, da der Dünndarm die Gase selbstständig über Nacht eliminiert !?
Leider hatte ich damals die Therapie aus Frust abgebrochen, da der Blähbauch abends wieder vorhanden war.
Das war wohl ein Fehler, denn aus heutiger Sicht würde ich sagen, dass ich damals zumindest aus einem Teil des Darms den Candida verdrängt hatte !?
Würdet ihr das so unterschreiben ?
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