Ich leide schon seit ungefähr 10 Jahren an Verdauungsbeschwerden - Verstopfung/Blähungen. Allerdings war es am Anfang nicht so schlimm, es gab da immer Zeiten wo es mir besser ging. Vor ca. 6 Jahren habe ich angefangen die Welt "anders" zu sehen. Wie in die Watte gewickelt, als ob ich nicht wirklich ich wäre, Probleme mit Sprechen, Konzentration, Gedächtnis, ständig das Gefühl bekifft zu sein, obwohl ich keine Drogen nehme. Am Tag bevor ich mich zum ersten mal so gefühlt habe, habe ich gefeiert. Und so war es immer öfter nachdem ich was getrunken habe. Später musste ich davor nichts getrunken haben, um mich so zu fühlen. Es ist als ob mir jemand ein Stück meiner Intelligenz geklaut hätte. Natürlich habe ich das nicht in Verbindung mit meinem Bauch gebracht.
Ich war beim Neurologen, Neurochirurgen - hab überlegt, ob ich mir eine höchstwahrscheinlich angeborene und ganz ungefähriche Ziste aus meinem Hirn rausoperiere. Dann natürlich ein paar mal Gastroenterologe - Sie sind gesund. Hausarzt - Sie sind gesund. Die Beschwerden wurden schlimmer, ich immer trauriger. Hausarzt - Sie haben eine Depression, die Beschwerden sind psychosomatisch. EIne Depression hatte ich tatsächlich. Bin seit 2 Jahren in Therapie - eine tolle Ärztin.
Leider sind meine Verdauungsbeschwerden, Konzentration-, Gedächtnisstörungen, Akne, Schwindel, Müdigkeit, Aufstoßen, Blähungen, Schweißausbrüche, manchmal Zittern, Herzrasen immer noch da. Bei mir wurde Laktoseintoleranz festgestellt. Verzicht auf Milchprodukte hat keine wirkliche Besserung gebracht. Letztens hat meine Ergebnisse eine Ernährungsberaterin gesehen, sie meinte nicht nur Laktose ist zu hoch, auch Fruktose ist auffällig, aber was sie wundert ist dass der nüchterne Magen in dem Test schon zu hohe Werte aufweist. Ich hab schon ganz viel ausprobiert: Paleo Ernährung, nur Gemüse und Fleisch, wenige Kohlenhydrate, oder nur Reisbrot, Gemüse, kein Gebäck, histaminarme Ernährung. Es war oft so, dass es am Anfang eine Besserung gab, meine Haut wurde klarer, ich konnte auch klarer denken, aber nach ein paar Tagen wurde alles wie immer. Inzwischen vertrage ich auch absolut kein Alkohol - ein Glas Wein und ich bin 3 Tage lang fast arbeitsunfähig. Das hat mich zum an Histaminintoleranz geführt, was man aber nicht wirklich testen kann. Histaminarme Ernährung hat nur 2 Tage lang funktioeniert, dann hab ich mich nach einer Portion Reis mit frischem Gemüse richtig dreckig gefühlt und musste ohne zu übertreiben eine Stunde fast ununterbrichen aufstossen. Außerdem ist eine Histaminintoleranz nur eine Folge und keine Ursache...
Vor einem Jahr hatte ich Verdacht an Candida. Der Test beim HP war aber negativ. Clostridien waren erhöht und vieles in Ungleichgewicht. Ein paar Monate später wieder ein Stuhltest. Candida negativ. Komischerweise ist mir vor ein paar Wochen eingefallen, dass ich vor 9 Jahren ein Test machen ließ und das irgendetwas nicht in Ordnung war. Wie sich herausgestellt hat, war es vor 9 Jahren Candida. Ich habe in der Zeit mit Anfang 20 viel gefeiert, getrunken, geraucht, mich ungesund ernährt und hab mir keine Gedanken über das Ergebnis gemacht. Davor habe ich oft Antibiotika genommen - meine Mandeln waren oft entzündet.
Deswegen hab ich mich wieder bei der HP gemeldet. Ihre Empfehlung D-Arabinitol im Urin testen. Der Befund - negativ (Ergebnis 2,38 mg/g Kreatinin - Referenzbereich < 9,24).
Ich würde gerne trotzdem eine Antipilzkur machen, einfach um alles versucht zu haben. Meine HP schreibt, ja wenn Sie es machen möchten, können wir eine Antipilzkur machen aber:
"1) Pilze brauche saures Milieu und verbreiten sich auch nur im Körper, speziell im Darm, wenn das Milieu - also der pH-Wert - sauer ist. Durch ein Ungleichgewicht der Bakterien im Darm entsteht klassischerweise eher ein zu basisches Milieu. Das heißt - Pilze sind nicht so oft Thema, wie es immer propagiert wird. Es gibt Bakterien, die, wenn sie Überhand nehmen im Darm, eine sehr ähnliche Symptomatik verursachen können, wie die, die die Pilze verursachen. Ich stelle also immer das Gleichgewicht der Bakterienflora wieder her und dann haben die Pilze normalerweise (es sei denn, es liegt Punkt 2 vor) keine Chance mehr - sofern sie denn dagewesen sein sollten.
Sollte der pH-Wert im Darm nun tatsächlich förderlich sein für Pilze - also zu sauer - dann macht es leider wenig Sinn die Pilze zu behandeln, sondern man sollte dann das Gleichgewicht der Bakterienflora wiederherstellen, die Ursache des "falschen" und sauren Milieus ist. Hat man dann also die Bakterienflora wieder ins Lot gebracht, dann ist der pH-Wert ideal und somit ungünstig für das Wachstum von Pilzen - sprich: Pilze würden dann nicht mehr überleben können. Würde man nur die Pilze behandeln, dann bringt dies kurzfristige Besserung, da aber der Nährboden - also das Milieu - nicht geändert wurde, werden die Pilze erneut wachsen und sich wieder bemerkbar machen. Die Regel lautet also : Erst Bakterienflora und dann, falls noch notwendig, die Pilze behandeln.
2) Pilze sind auch dann Thema, wenn man Schwermetall-belastet ist. Und auch hier macht es leider keinerlei Sinn die Pilze zu behandeln, sondern man sollte dann die Schwermetalle ausleiten. Dies ist leider schwierig. Am besten gelingt es wohl mit der sogenannten Chelat-Therapie. "
Ich muss sagen, ich bin im Moment sehr verzweifelt. Nichts bei mir hilft, ich fühle mich immer schwacher und ausgebrannter und habe Angst dass die Depression durch meine Beschwerden zurück kommen wird. Jetzt die Frage, denkt ihr, dass meine HP Recht hat? Ich überlege, ob ich
A) selbst eine Antipilzkur anfange - hier weiß ich nicht, wie die Dosierung von Medikamenten aussehen soll. Über die Ernährung bin ich gut informiert.
B) einen anderen HP suche, der das Problem Pilze anerkennt und die Kur mit ihm durchführen.
C) Bei meiner HP bleiben und nur die Bakterienflora in Ordnung bringen
Es wäre echt toll, wenn ihr mir eure Meinung schreibt. Ich bin echt ziemlich verzweifelt :(
Ich war beim Neurologen, Neurochirurgen - hab überlegt, ob ich mir eine höchstwahrscheinlich angeborene und ganz ungefähriche Ziste aus meinem Hirn rausoperiere. Dann natürlich ein paar mal Gastroenterologe - Sie sind gesund. Hausarzt - Sie sind gesund. Die Beschwerden wurden schlimmer, ich immer trauriger. Hausarzt - Sie haben eine Depression, die Beschwerden sind psychosomatisch. EIne Depression hatte ich tatsächlich. Bin seit 2 Jahren in Therapie - eine tolle Ärztin.
Leider sind meine Verdauungsbeschwerden, Konzentration-, Gedächtnisstörungen, Akne, Schwindel, Müdigkeit, Aufstoßen, Blähungen, Schweißausbrüche, manchmal Zittern, Herzrasen immer noch da. Bei mir wurde Laktoseintoleranz festgestellt. Verzicht auf Milchprodukte hat keine wirkliche Besserung gebracht. Letztens hat meine Ergebnisse eine Ernährungsberaterin gesehen, sie meinte nicht nur Laktose ist zu hoch, auch Fruktose ist auffällig, aber was sie wundert ist dass der nüchterne Magen in dem Test schon zu hohe Werte aufweist. Ich hab schon ganz viel ausprobiert: Paleo Ernährung, nur Gemüse und Fleisch, wenige Kohlenhydrate, oder nur Reisbrot, Gemüse, kein Gebäck, histaminarme Ernährung. Es war oft so, dass es am Anfang eine Besserung gab, meine Haut wurde klarer, ich konnte auch klarer denken, aber nach ein paar Tagen wurde alles wie immer. Inzwischen vertrage ich auch absolut kein Alkohol - ein Glas Wein und ich bin 3 Tage lang fast arbeitsunfähig. Das hat mich zum an Histaminintoleranz geführt, was man aber nicht wirklich testen kann. Histaminarme Ernährung hat nur 2 Tage lang funktioeniert, dann hab ich mich nach einer Portion Reis mit frischem Gemüse richtig dreckig gefühlt und musste ohne zu übertreiben eine Stunde fast ununterbrichen aufstossen. Außerdem ist eine Histaminintoleranz nur eine Folge und keine Ursache...
Vor einem Jahr hatte ich Verdacht an Candida. Der Test beim HP war aber negativ. Clostridien waren erhöht und vieles in Ungleichgewicht. Ein paar Monate später wieder ein Stuhltest. Candida negativ. Komischerweise ist mir vor ein paar Wochen eingefallen, dass ich vor 9 Jahren ein Test machen ließ und das irgendetwas nicht in Ordnung war. Wie sich herausgestellt hat, war es vor 9 Jahren Candida. Ich habe in der Zeit mit Anfang 20 viel gefeiert, getrunken, geraucht, mich ungesund ernährt und hab mir keine Gedanken über das Ergebnis gemacht. Davor habe ich oft Antibiotika genommen - meine Mandeln waren oft entzündet.
Deswegen hab ich mich wieder bei der HP gemeldet. Ihre Empfehlung D-Arabinitol im Urin testen. Der Befund - negativ (Ergebnis 2,38 mg/g Kreatinin - Referenzbereich < 9,24).
Ich würde gerne trotzdem eine Antipilzkur machen, einfach um alles versucht zu haben. Meine HP schreibt, ja wenn Sie es machen möchten, können wir eine Antipilzkur machen aber:
"1) Pilze brauche saures Milieu und verbreiten sich auch nur im Körper, speziell im Darm, wenn das Milieu - also der pH-Wert - sauer ist. Durch ein Ungleichgewicht der Bakterien im Darm entsteht klassischerweise eher ein zu basisches Milieu. Das heißt - Pilze sind nicht so oft Thema, wie es immer propagiert wird. Es gibt Bakterien, die, wenn sie Überhand nehmen im Darm, eine sehr ähnliche Symptomatik verursachen können, wie die, die die Pilze verursachen. Ich stelle also immer das Gleichgewicht der Bakterienflora wieder her und dann haben die Pilze normalerweise (es sei denn, es liegt Punkt 2 vor) keine Chance mehr - sofern sie denn dagewesen sein sollten.
Sollte der pH-Wert im Darm nun tatsächlich förderlich sein für Pilze - also zu sauer - dann macht es leider wenig Sinn die Pilze zu behandeln, sondern man sollte dann das Gleichgewicht der Bakterienflora wiederherstellen, die Ursache des "falschen" und sauren Milieus ist. Hat man dann also die Bakterienflora wieder ins Lot gebracht, dann ist der pH-Wert ideal und somit ungünstig für das Wachstum von Pilzen - sprich: Pilze würden dann nicht mehr überleben können. Würde man nur die Pilze behandeln, dann bringt dies kurzfristige Besserung, da aber der Nährboden - also das Milieu - nicht geändert wurde, werden die Pilze erneut wachsen und sich wieder bemerkbar machen. Die Regel lautet also : Erst Bakterienflora und dann, falls noch notwendig, die Pilze behandeln.
2) Pilze sind auch dann Thema, wenn man Schwermetall-belastet ist. Und auch hier macht es leider keinerlei Sinn die Pilze zu behandeln, sondern man sollte dann die Schwermetalle ausleiten. Dies ist leider schwierig. Am besten gelingt es wohl mit der sogenannten Chelat-Therapie. "
Ich muss sagen, ich bin im Moment sehr verzweifelt. Nichts bei mir hilft, ich fühle mich immer schwacher und ausgebrannter und habe Angst dass die Depression durch meine Beschwerden zurück kommen wird. Jetzt die Frage, denkt ihr, dass meine HP Recht hat? Ich überlege, ob ich
A) selbst eine Antipilzkur anfange - hier weiß ich nicht, wie die Dosierung von Medikamenten aussehen soll. Über die Ernährung bin ich gut informiert.
B) einen anderen HP suche, der das Problem Pilze anerkennt und die Kur mit ihm durchführen.
C) Bei meiner HP bleiben und nur die Bakterienflora in Ordnung bringen
Es wäre echt toll, wenn ihr mir eure Meinung schreibt. Ich bin echt ziemlich verzweifelt :(
0 commentaires:
Enregistrer un commentaire