Vereinzelt Candida - muss dass behandelt werden?

samedi 28 juin 2014

Hallo zusammen,



ich nehme aufgrund einer Autoimmunerkrankung (Sarkoidose) seit zwei Jahren durchgängig Kortison, Prednisolon um genau zu sein, zwischen 5 und 30mg pro Tag. Vor etwa einem halben Jahr ist mir aufgefallen, dass sich mein Stuhl in Farbe und Qualität verändert hat, deutlich heller als früher und irgendwie "zerfleddert". Ich habe mir da erstmal nichts weiter zu gedacht, wenn man dauernd sein Immunsystem unten hält, gewöhnt man sich mit der Zeit daran, dass er Körper öfter mal komische Zicken macht, von den Nebenwirkungen der Sarkoidose mal ganz zu schweigen. Ausserdem hatte ich keine anderen Probleme deswegen wie Magenschmerzen oder dergleichen.



Vor einem knappen Monat dann habe ich einen Hautausschlag bekommen, wegen dem ich dann doch lieber zu Hautarzt gegangen bin. Der hat dann "Hefen" diagnostiziert und mir Epi-Pevaryl 1% zum einschmieren verschrieben, innerhalb von zwei Wochen hat sich der Ausschlag dann gegeben und ist seitdem nicht wieder gekommen. Allerdings hat mich dass auf den Gedanken gebracht, dass meine Verdauungsprobleme evtl. doch von etwas anderem herrühren können. Ich bin also zu meine Hausarzt, habe eine Stuhlprobe dagelassen und "präventiv" schon mal ein Rezept für Nystatin mitbekommen. Vor einer Woche waren dann die Ergebnisse da, keine pathogenen Keime, aber "vereinzelt Candida Albicans". Ok, dachte ich mir, hat mich meine Ahnung nicht getrogen, also habe ich angefangen Nystatin zu nehmen, 3 x täglich eine Tablette.



Das Problem ist jetzt, dass sich nicht verändert hat. Gar nichts. Weder ist es zu einer Erstverschlimmerung gekommen, noch hat sich an meinem Stuhl irgendwas geändert. Gefühlt könnte ich genausogut Smarties essen. Mir ist klar, dass eine Woche nicht ausreicht, aber sollte nicht zumindest irgend etwas passieren?



Das hat mich jetzt ein wenig ins Grübeln gebracht, und als ich den Faden über Symptome für Pilzerkrankung des Darms hier im Forum gelesen habe http://ift.tt/1wX0Ywq bin ich noch mehr ins Grübeln gekommen. Ich habe fast keines der genannten Symptome:



- Ich habe die schon beschriebenen Stuhlunregelmäßigkeiten.

- Ich habe ein, zwei mal im Jahr Gelenkschmerzen, aber die treten immer um einen Sarkoidoseschub herum auf und sind typisch für Sarkoidose, von da aus sehe ich die eher da verortet

- Ich hatte vor sechs Wochen oder so mal für ein paar Tage einen schwarzen Fleck auf dem Auge, der ist aber genauso wieder verschwunden wie er gekommen ist

- Ab und an habe ich mal ein leicht koddriges Gefühl im Bauch, ähnlich dem Gefühl bei beginnendem Durchfall, aber auch nicht so oft, dass mir das Beschwerden bereiten würde.



Ja... was ist es, was ich da habe? Wirklich eine behandlungswürdige Infektion mit Candida albicans? Oder eine "normale" Candida Population, die ja angeblich jeder Mensch hat, die gegen mein vom Cortison geschwächtes Immunsystem vorrübergehend die Oberhand gewonnen hat, aber nicht so weit, dass es mir echte Schwierigkeiten bereiten würde? Ich habe unter anderem auch deswegen so lange mit dem Arztbesuch gewartet, weil das ganze in keiner Weise zu einer Einschränkung meiner Lebensqualität geführt hat.



Ich frage mich halt grade, ob das was ich mache Sinn macht, oder ob ich überreagiert habe. Wenn ich das Nystatin jetzt absetze, was kann dann noch kommen, was nicht schon im letzten halben Jahr hätte passieren müssen? Oder meint Ihr, ich sollte das Nystatin lieber noch länger nehmen und schauen was passiert? Wenn ja wie lange?



Wenn alles, womit ich rechnen muss die Stuhlveränderungen sind... damit kann ich prima leben. Wenn einen das eigene Immunsystem umbringen will, verändert das die Sichtweise auf solche Sachen ;-) Wenn sich das allerdings unbehandelt sicher weiter verschlimmert, dann muss ichmir irgendwas einfallen lassen... eine chronische Erkrankung reicht mir, ich brauche keine zweite.



Ja, soweit von mir... ich sage schon mal Danke für Eure Hilfe :-)




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