Candida-Diagnose

jeudi 24 juillet 2014

Hallo,



ich bin ganz neu in diesem Forum und brauche dringend Hilfe!



Vor ca. einem Jahr habe ich mich zum Großteil von kohlenhydratreicher Kost ernährt (Überwiegend Kekse, Kuchen, Weißbrot etc. und viel Kaffee). Zudem bin ich auf ein Pizzateigrezept gestoßen, von dem ich ganz begeistert war. Wie es wohl in Italien üblich ist, ließ ich den Hefeeig oft über Nacht gehen und aß kleinere Mengen des dann stark hefehaltigen Teiges roh.



In den folgenden Monaten plagten mich heftige Darmgeräusche, die manchmal über Stunden anhielten. Als diese nicht nachließen fing ich an mich im Internet zu informieren. Ich nahm zunächst Magnesium, dann Mutaflor in kleinen Mengen, doch ich verspürte keine Verbesserung.



Ich ging schließlich zu einem Internisten, der eine Ultraschalluntersuchung machte und zu dem Ergebnis kam, dass sehr viel Lust in meinem Dünndarm ist. Er hatte denn Verdacht, dass es sich um eine Candidose handelt. Ich nahm darauf hin in recht geringen Mengen Nystatin und verspührte eine Verbesserung. Dennoch versichtete ich nicht auch Früchte und auch nicht vollständig auf Zucker.

Das Ergebnis der Stuhlprobe war aber negativ und so fing ich wieder an normal zu essen, weil ich nun überzeugt war, dass mein Darm nicht von Pilzen befallen ist. Meine Beschwerden wurden so wieder schlimmer.



Ich suchte so einen Magen-Darm-Experten auf, der mir sagte, dass meine beschwerden diverse Gründe haben könnten. Ich machte so eine Magenspiegelung und H2O-Atemtests, die jedoch kein Ergebnis erbrachten. Zudem gab ich eine Stuhlprobe bei Midivere in Auftrag, bei welcher herauskam, dass mir Enterococcus species, Escherichia coli nahezu fehlen und Milchsäurebakkterien zu wenig vorhanden sind. Candida und Schimmelpilze wurden festgestellt, aber scheinbar nur in Maßen.



Der Arzt, der die Magenspiegelung durchgeführt hatte, schien etwas erbost, dass ich diesen test gemacht habe, obgleich die fehlenden Bakkterien bis dahin der einzige Anhaltspunkt auf meine Beschwerden waren. Er vereinbarte mit mir unabhängig davon einen Termin für eine Darmspiegelung.



Ich hielt es dann nicht mehr aus mich auf andere zu verlassen und machte auf eigene Faust eine konsequente Antipilz-Diät, nahm Nystatin und Probiootika, um zu schauen wie mein Körper reagiert:

Binnen kurzer Zeit verbesserten sich meien Beschwerden ganz erheblich!!! Ich konnte wieder ohne Angst auf laute Darmgeräusche in die Uni gehen und mich mit anderen Treffen.



Sobald ich jedoch aufhörte Nystatin zu nehmen oder Zucker aß wurden meine Beschwerden wieder schlimmer. So geht es jetzt schon drei Monate und ich habe denn Verdacht, dass eine systematische Pilzbehandlung notwendig ist (Habe auch große Probleme mit Pilz am Fuß und in geringen Maße -kaum sichtbar- an den Händen).



Ein anderer Internist, dem ich meine Geschichte erzählte wollte mir kein Fluconazol verschreiben, da noch kein Pilz bei mir nachgewiesen wurde. Fakt ist aber, dass Nystatin und die Diät meine Beschwerden fast verschwinden ließen und sie wieder kammen, sobald ich die Diät lockerte oder aufhörte Nystin zu nehmen.



Ich selbst bin überzeugt, dass Darmpilz der Grund für meine Beschwerden ist.



Meine Frage ist insofern, wer mir Ärzte im Nordeutschen Raum empfehlen, kann die bei ihm/ihr Candida festgestellt haben.



Ich würde auch zum Institut für Pilzkrankheiten nach Berlin fahren. Hat jemand damit Erfahrung? Übernimmt die Krankenkasse dafür die Kosten?



Es ist zwar gut, dass ich mit Pilzdiät und Nystatin nahezu beschwerdefrei leben kann, doch auf Dauer ist das kein Zustand. ich habe schon mehrere hundert Euro dür Medikamente ausgegeben.



Was ich brauche iste eine sichere Diagnose und eine nachhaltige Behandlung!



Vielen Dank für eure Unterstützung!



Viele Grüße. Henri!




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