Candida-Befall trotz ganz weniger Symptome?

vendredi 22 août 2014

(Tut mir leid, aus irgendeinem Grund kann ich den Text hier nicht sauber formatieren - deswegen ist so eine lange Wurst dabei rausgekommen - woran kanns denn liegen?? Hoffe, es is trotz der schlechtem Formatierung trotzdem halbwegs lesbar ... hachje)



Hallo liebe Leute,

das hier ist mein erster Beitrag auf dieser Plattform und überhaupt im Netz zu meinen Beschwerden. Ich habe zwar keine "Ärzte-Odyssee"; hinter mir, aber doch schon zwei Besuche (beim Psychiatrischen Ambulatorium und meinem Hausarzt), mehr als eine Woche Diät und Mirtazapin(15 mg)-Einnahme.



Ich schreibe hier, um ein paar Ängste loszuwerden, bzw. mich mit Menschen, die vielleicht ähnlich ratlos dastehen, auszutauschen. Aber der Reihe nach ... (hoffe, es wird nicht zu lange; werde mich sputen!) - wer sich meinen ganzen Quatsch nicht durchlesen möchte, bitte zum Ende skippen (ich dachte mir nur, eine detailliertere Schilderung kann zu einer Lösung beitragen). ---- Vor ca. 5 oder 6 Wochen hat es angefangen, zuerst im Urlaub (war auf Ischia für 2 Wochen): Der Appetit ließ nach (und das gerade auf Italien) – ich habs auf die Hitze geschoben (hatte fast immer 35 Grad und Sonnenschein). Meine Stimmung war anfänglich alles andere als gut (Streß: Master-Arbeits-Thema drängt, Arbeitssuche erfolglos, Finanzen traurig, etc.) – ich schaffte es jedoch, mich durch den Urlaub, meine Freundin und den Abstand von dem ganzen soeben geschilderten Scheiß zu beruhigen. Der Appetit – oder wars einfach nur Hunger? – stieg kurzfristig an, aber nicht so wirklich. Die "Brainfog"-Symptome (wie, als ob ein Knoten im Kopf wäre, oder ein Film ums vordere Hirn, der mich nicht klar wahrnehmen lässt) schwankten, wobei sie immer irgendwie da waren, waren aber besonders am Anfang des Urlaubs relativ stark. So, da ein Urlaub leider nicht ewig dauern kann, kamen wir vor ca. 4 Wochen zuhause an. Appetit ging eigentlich wieder (zumindest kann ich mich gerade an keine Einbußen erinnern) – Brainfog bleibt. Recherchiere natürlich wie der Teufel (Mischung aus leichter? Hypochondrie und starker Besorgnis). Was kam raus? Vit-B12 Mangel, generell Vitaminmangel: passt – kaufe mir ein Metyhl-B12 (sublingual Einnahme) und generell nen Vitaminkomplex aus der Apotheke. Freue mich schon auf Verbesserungen, da doch von Erfolgstories gelesen – Fehlanzeige. Ich nehm die Dinger trotzdem weiter. So, ich stoße auf das Wort "Candida-Befall", lese alles dazu, viel in Naturheilkunde- und Eso-Seiten, denen ich normalerweise sehr kritisch gegenüberstehe. Aber die Verzweiflung siegt. Mache den Speicheltest am Morgen: Spucke zieht sofort Fäden, wirft Klumpen am Boden. Test: positiv. So – was machen? Candida-Diät ... kein Alkohol, Nikotin, Zucker, Weißmehl (ich liebe dieses Zeug*)– ja nicht einmal wirklich Früchte oder auch Getreide (ein paar Tage folgte ich dieser Chose wirklich streng), zusätzlich Ausleitverfahren mit Flohsamen, Bentonit, Backpulver-Trunk, Green-Smoothies, die ganze Palette. *Zu meinem Glück habe ich etwa zwei Tage, bevor ich die Diät anfing, plötzlich die Lust auf alles verloren: Wollte keine mehr rauchen, nix mehr saufen, Appetit war ganz weg, die Freude auf Dinge, die ich vorher liebte (Serien, Filme schauen, Kinogehen, Blogs/Wissenschaftliches lesen) verflogen. Naja, in einem Zustand, indem mich die giftig-schönen Dinge des Lebens eh nicht mehr reizen, konnte man ja gut Diät machen. Hab natürlich massig Geld ausgegeben, das ich nicht habe (Reformhaus-Preise). So, 3 Tage lebe ich in diesem Zustand, der einer relativ klassischen depressiven Episode gleicht (merke: Uni-/Arbeits-/Geld-Druck ist noch da) – ich konnte auch schon mehrere Tage hintereinander kaum noch richtig schlafen: sehr flach, oft unterbrochen, usw. Manchmal gabs tagsüber auch sporadische nette kleine "angst-sweats". Gehe auf Gesundenuntersuchung (wird einmal im Jahr in Österreich gratis angeboten): Bluttest, Stuhltest, Urintest – alles palletti! Okay, meine Hoffnung, das mein Zustand vielleicht oberflächlich-organische Ursachen haben könnte, sind verflogen (der Bluttest testet keine Vitamin-Insuffizienzen o.ä., der Stuhltest testet nur verstecktes Blut, der Urintest nur Säure etc.). Auf meine verwunderte Reaktion fragt sie, was denn los sei: Und ich fange an zu weinen und ihr meine Lage zu schildern – sie verweist mich auf die Psychiatrische Ambulanz im Krankenhaus, zu der ich auch im Anschluss gehe. Dort wird mir, nachdem ich so in etwa dasselbe geschildert habe wie euch, Mirtazapin 15 mg Filmtabletten verschrieben. Konnte gleich am ersten Abend der Einnahme schlafen und habe auch seitdem keine Probleme mehr mit dem Schlaf. Ich fühlte mich eigentlich gleich am ersten Tag der Einnahme "neutral", also nicht mehr depressiv (mein Hausarzt, bei dem ich vor Kurzem war, meinte, das sei ein Placebo-Effekt). Bzgl. "Brainfog" -> Der war weg, als ich meinen allerersten Einlauf durchführte (also dürfte irgendne Schlacke im Darm die Ursache dafür gewesen sein?). Aber jetzt kommts: Schlafprobleme sind weg, fühle mich neutral bis okay, aber noch immer ein wenig "abgespaced", sprich: wenn ich versuche, zu lesen, "pulsiert" mein Sichtfeld leicht, ich habe das Gefühl, mir schwer die Sachen zu merken, die ich lese (aber es bleibt schon was hängen) – das Gefühl in meinem Kopf kann ich schwer beschreiben: Das einzige Wort, das mir dazu einfällt, ist: Konzentrationsschwierigkeiten (aber ich werde nich leicht abgelenkt oder so – ich versuche wirklich, einen Text zu lesen, und das funktioniert auch, aber die "Abgespaced"-heit machts mir dennoch schwer). Ich fühl mich auch ein wenig "detached" (finds im Englischen passender) von meiner Umgebung, aber nicht dissoziiert oder so. ---- So, nun meine Frage: Da der Speicheltest positiv ausfiel, ich aber außer dem "brainfog" und den leichten Konzentrationsstörungen (s.o.) eigentlich KEINE Symptome habe (außer Verstopfung, was Nebenwirkungen des Mirtazapin sein können), frage ich mich mittlerweile, ob ich überhaupt Candida habe. Wenn ich mir z.B. diese Symptomliste ansehe: [[http://ift.tt/1trVdFK]] ... habe ich NUR: Verstopfung (wie gesagt, eigentlich erst seit Mirtazapin; wenn sie länger als 2 Tage dauert, mach ich mir nen Einlauf), Müdigkeit (eigentlich auch erst seit Mirtazapin, aber es bewegt sich in einem manage-baren Rahmen: gehe Schwimmen, die meisten Wege, die ich bestreiten muss, zu Fuß, etc. – ich versuche, aktiv zu sein!), Konzentrationsstörungen, Depressionen, Augenprobleme (wobei das mit der Konz. zusammenhängen könnte), Libidoverlust (s. Depression), Muskelschwäche (s. Mirtazapin; obwohl ich beim Schwimmengehen schon relativ problemlos 30-40 Runden (=ca. 2 Kilometer) schaffe), Taubheit/Kribbeln (in den Extremitäten; aber auch erst seit Mirtazapin!) ... Vor Mirtazapin hatte ich nur diesen "brainfog", die geschilderten Konzentrationsprobleme, und leichte Schwäche (kann auch am mangelnden Willen zur Bewegung liegen – ich war immer schon ein sehr fauler, bewegungsmüder Mensch). Ich hoffe, jemand liest diesen ganzen Quatsch und kann sich einen Reim darauf machen (mein Hausarzt meinte, ich solle warten, bis die Mirtazapin wirklich einkicken – und wenn ich in 3 Wochen noch immer keinen Appetit habe, will er eine Magenspiegelung machen). Wie gesagt, vielleicht hat jemand ähnliches zu berichten (wobei meine Geschichte schon recht spezifisch ist, das ist mir bewusst). In meiner Geschichte ist halt relativ schwer zu deuten, was nun Ursache, Symptom ist, obs Kausalitäten oder bloß Korrelationen sind, usw usf. [ALSO - Symptome vor Mirtazapin: Verminderter Appetit bis zuletzt kein Appetit (wusste aber, wann ich Hunger habe); erst mit dem Appetit verschwand auch die Libido; Brainfog (war nach erstem Einlauf weg! ... der aber zwei Tage nach meiner ersten Mirtazapin-Einnahme erfolgte, also kann ich NICHT sagen, ob:) die geschilderten Konzentrationsprobleme (durch das Medikament kommen oder einen Pilzbefall). Es handelt sich also um 3, 4 Symptome, ich habe vor dem Medikament weder große Verdauungsprobleme (durch Kaffee, Zigaretten, usw. war mein Stuhl meist eher weicher Natur), keine Schmwerzen, keine Bläschen, keine irgendwas ...] Ich möchte nämlich wieder halbwegs kreativ durchs Leben schreiten (v.a. auch wegen dem Uni-Abschluss ... seit 4 Wochen ist da gar nix mehr gegangen, was natürlich auch sehr frustrieren ist). So, schön auch, das ganze mal niederzuschreiben. Ganz ganz großen Dank im Voraus! David




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