Gicht? Arthritis? Depressionen?

jeudi 14 août 2014

Hallo ihr Lieben,

ich weiss gar nicht genau, wo ich anfangen soll. Vor ca 2,5 Jahren fing es an, dass sich meine Gelenke (zuerst mein großer Zeh) entzündet haben. Ich habe mich mit dem Thema Ernährung auseinander gesetzt und festgestellt, dass ich mich zu sauer ernähre. Ich habe meine Ernährung umgestellt und angefangen einen basisches Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Eine Zeit lang hatte ich das Gefühl, dass es mir besser ging. Doch kamen die Entzündungen wieder, die Intervalle wurden kürzer.



Vor gut einem Jahr hab ich die Pille abgesetzt und mein Verdauungstrakt hat ca. einen Monat später komplett aufgehört zu arbeiten. Die Entzündungen wurden stärker und chronisch (vorallem in den Händen). Mein Bauch war extrem stark gebläht, mit Verdacht auf einen Tumor im Bauch bin ich ins Krankenhaus (Gastroenerologische Station) gekommen. Dort wurde ich ohne Diagnose und Anti- Depressivum entlassen. Der Verdacht auf Gicht lag nahe, doch auch nach der X-ten Blutuntersuchung hatte ich keine erhöhte Harnsäure, trotzdem nahm ich Allipurinol ein (fünf Monate), ohne Erfolg. Der Besuch beim Rheumatologen stand an. Ohne paasendes Blutbild sollte ich mit Cortison anfangen, dann MTX nehmen und im Anschluss daran sollte eine Chemo folgen. Nachdem ich mich mit den Nebenwirkungen auseinander gesetzt hatte, war mir klar, dass diese Medikation nur in Frage kommt, wenn ich allles Andere erfolglos ausprobiert hätte und so nicht mehr leben könnte. Ich änderte meine Ernährung, extrem basisch, ohne Fleisch, keine Cola- Zero (5-6 Liter täglich) mehr. Vor ca. 4 Monaten fing ich an mich wirklich nur noch von Obst und Gemüse zu ernähren. So schlecht ging es mir in meinem ganzen Leben noch nicht. Ich war so prall wie nie zuvor. Zwei- drei Stunden nach dem Mittagessen war ich kaum noch ansprechbar. Konzentrieren war nicht mehr möglich, ich habe alles vergessen, bin öfter gestolpert, war extem weinerlich, immer schwach, fast wie betrunken, stark entzündet (Gelenke, Blase). Meinen Alltag zu überstehen, war die Hölle.

Verzweifelt googlete ich… mir war aufgefallen, ich hatte in letzter Zeit viiiel mehr Obst gegessen, aber keine Granatäpfel, wie sonst immer (weil es auf dem Wochenmarkt keine gab). Ich gab also Obst, Granatapfel und Bakterium in die Suchmaschine ein. Bakterien, weil eine Bekannte mir von einer Borreliose mit ähnlichen Symptomen berichtete. Ich stoß auf Candida. Als ich all diese Symptome lass, bekam ich Herzrasen!! Das erste mal, dass ich dachte, mir spricht Jemand aus der Seele.

Ich suchte eine Heilpraktikerin auf, auf meinen Wunsch gab sie mir drei Röhrchen für eine Stuhluntersuchung mit, obwohl sie Candida für wirklich unwahrscheinlich hielt und mir einen anderen Rheumatologen empfohlen hat. Das war letzte Woche. Ich habe die Proben so genommen, wie hier im Forum beschrieben (Apfelessig am Abend vorher, mind. 8 an Stellen, gut vermengen). Nach Abgabe der Proben fing ich direkt die Candida- Diät an. Mir geht’s nicht gut, aber viel BESSER!!!

Gestern erhielt ich den Anruf, mein Stuhl sei stark Candida belastet. Heute habe ich einen neuen Termin. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Mein Leben scheint wieder einen Sinn zu haben, ich habe die Hoffnung auf einen „neues“ lebenswertes Leben.

Hat Jemand ähnliche Erfahrungen? Auch mit Entzündungen? Wurdet ihr durch den Kampf gegen Candida wieder gesund?



Ich würde mich wirklich über eine Antwort freuen J




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